Der Einfluss des Felds

In einem kohärenten Feld ist auch die Zellkommunikation kohärent

Unser Organismus ist als “lebende Matrix… hoch organisiert und außerordentlich empfänglich für den Informationsgehalt kohärenter Signale,“ wie sie in der Natur überall zu finden sind, weil dann die Möglichkeit zum Energie- und Informationsaustausch am größten ist. (James Oschman, Energiemedizin: Konzepte und ihre wissenschaftliche Basis, 2006) – eine von vielen Erklärungen, wieso uns ein Aufenthalt in der Natur so gut tut.

Physikalisch ist Kohärenz

„die Eigenschaft zweier Wellenzüge, die dann vorliegt, wenn ihre Phasenverschiebung an einem festen Ort entweder für alle Zeiten konstant bleibt oder wenn sie sich gesetzmäßig mit der Zeit ändert. Kohärenz ist die Voraussetzung für das Auftreten von Interferenz.“

In Bezug auf unseren Lebensalltag verbinden wir mit Kohärenz: Ordnung, Einklang, Harmonie, Synchronisation, Stabilität – und in Verbindung damit auch mit Wohlbefinden, Entspannung und Leistungsbereitschaft.

Wie sich anhand der Forschung des HeartMath Institute zeigen lässt (Quelle: Science of the heart. Exploring the role of the heart in human performance. An overview of research conducted by the HeartMath Institute.)

“The coherent state has been correlated with a general sense of well-being and improvements in cognitive, social and physical performance. We have observed this association between emotions and heart-rhythm patterns in studies conducted in both laboratory and natural settings and for both spontaneous and intentionally generated emotions.”

Ein gestörtes Feld ist auch ein Störfaktor für die Kommunikation

Bruce Lipton (2014) stellt in einem Vortrag über sein Buch „The biology of belief“ die rhetorische Frage:

“Can you understand the pattern of your cells in health or disease if you do not understand the field?”

Um dann klarzustellen:

Your physical life is controlled by the field. That’s from Albert Einstein.”

Zur Veranschaulichung verweist er auf Magnetexperimente, die zeigen, wie sich Eisenfeilspäne in einem Magnetfeld ausrichten und Form annehmen. Im Magnetfeld herrscht Ordnung. Kohärenz ist lt. Dr. Fritz Popp auch das Grundprinzip biophysikalischer Informationsprozesse, also das Geheimnis der Präzision in der Zellsteuerung und Zellkommunikation.

Jeder Herzschlag beginnt mit einem elektrischen Impuls im Herzmuskel, und Strom, der durch einen Leiter fließt, erzeugt ein Magnetfeld im umliegenden Raum.

„Mit dem Blut, das zu jedem Körpergewebe transportiert wird, gelangt auch der Herzstrom überall hin. … Durch diese Schaltkreise strömen Energie und Informationen bis in die kleinsten Ecken und Winkel des Körpers. Die Energie- und Informationsflüsse können von subtilen Energien in der Umgebung beeinflusst werden. Darüber hinaus verändern sie sich bei Krankheiten und Störungen in vorhersagbarer Weise.“

Krankheit ist die Folge einer Kommunikationsstörung, die im Körper immer auch eine Feldstörung ist. (James Oschman, Energiemedizin: Konzepte und ihre wissenschaftliche Basis, 2006)

Die Rolle der Epigenetik = unser Beitrag zu unserem Wohlergehen

Wenn Bruce Lipton sagt: “Your physical life is controlled by the field” - dann nimmt er eigentlich Bezug auf die Epigenetik, die zunächst kurz erklärt sei:

„Viele zunehmend in den Fokus unserer Gesellschaft rückenden Krankheiten … lassen sich … nicht allein genetisch erklären. Die fehlenden Puzzleteile zum Verständnis dieser Krankheiten werden „überhalb” der DNA vermutet – auf der Ebene der Epigenetik, abgeleitet vom Griechischen epi-, das über- bedeutet.

Das Forschungsgebiet der Epigenetik hat über die letzten Jahre gezeigt, dass die molekularen Strukturen, die die DNA im Zellkern verpacken, ebenfalls regulatorischen Einfluss auf die Gene ausüben. Diese Verpackungsstruktur der DNA, das so genannte Chromatin, kann auf vielfältige Weise molekular verändert werden und damit hoch dynamisch auf Gene und somit auf zelluläre Funktionen einwirken. Mehr noch zeigt sich, dass manche diese Modifikationen der Chromatinstruktur durch Umweltfaktoren beeinflusst werden und sie teilweise sogar vererbbar oder auch reversibel sind.” (Quelle: Max-Planck-Institut für Immunbiologie und Epigenetik – Fokus Epigenetik: „

Epigenetische Veränderungen erlauben es auch, auf Umwelteinflüsse wie Ernährung, Stress und Hormone zu reagieren.

Oder, wieder mit den Worten von Bruce Lipton:

„The mind is the field and it gives shape to the body: what you are believing and what you are thinking changes your body.“

Candace B. Pert:

“Since emotions run every system in the body, don’t underestimate their power to treat and heal.”

Ein anschauliches Beispiel ist der Entspannungseffekt von Meditation auf den Parasympathikus und damit auf die Selbstregulationskraft des Körpers – wozu es auch wissenschaftliche Auswertungen (etwa zur Veränderung der Blutwerte) gibt, z.B. initiiert von Joe Dispenza:

Vortrag „Molecular/Biochemcial understanding of meditation and the impact on health” – Hemal H. Patel, PhD, Department of Anesthesiology, University of California, VA San Diego Health Care System + Tobias Moeller-Bertram, MD Vitamed Research, LLC (.1.7.2021)

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